Vergütung

Allgemein

Die Gebühren und Auslagen des Rechtsanwalts berechnen sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) vom 01.08.2013 und richten sich in Zivilsachen grundsätzlich nach dem Gegenstandswert. Damit ist der Geldwert einer Forderung oder Sache oder das wirtschaftliche Interesse des Mandanten an der Sache gemeint. Der Rechtsanwalt kann mit seinem Mandanten auch eine andere Gebühr als die gesetzliche Gebühr vereinbaren. In Betracht kommen die Vereinbarung eines Stundenhonorars, einer Pauschale oder eines erfolgsbezogenen Zuschlages. Eine Abweichung von der gesetzlichen Gebühr ist schriftlich zu vereinbaren.

Erstberatung

Eine Besonderheit gilt für die sogenannte Erstberatung. Soweit es nur bei einem ersten Rechtsanwaltsgespräch bleibt, beträgt diese Gebühr höchstens netto 190,00 EUR zuzüglich der jeweils gültigen Mehrwertsteuer. Als Erstberatung gilt auch eine telefonische Beratung.

Gebührenhilfe

Bei Unterschreitung bestimmter Einkommensgrenzen unterstützt der Staat die Verfolgung der Interessen. Beim Amtsgericht des Wohnortes kann unter Nachweis der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse die sogenannte Beratungshilfe beantragt werden. Mit einem vom Amtsgericht ausgestellten Berechtigungsschein kann ein Rechtsanwalt der freien Wahl ausgesucht werden. Diese Beratung kostet dann lediglich eine Zuzahlung in Höhe von 15,00 EUR, den Rest trägt die Staatskasse. Sollte sich herausstellen, dass das Recht vor Gericht durchgesetzt werden muss, kann hierfür zusätzlich durch den Rechtsanwalt Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe beantragt werden.

Rechtschutzversicherung

Eine Rechtschutzversicherung hilft in vielen Fällen weiter. Es bietet sich an, bereits vorab telefonisch die Versicherung auf die Kostenübernahme für eine Beratung oder für eine Vertretung anzusprechen. Gerne übernehmen wir dies auch für unsere Mandanten.

Hinweis

Es ist uns ein Anliegen, die Kostenfrage transparent mit Ihnen zu besprechen. Bitte wenden Sie sich gerne zu Mandatsbeginn oder auch früher an uns.